Das deutsche New York, in das dieses Reych hineingeboren wurde
Wer wissen will, warum 1894 in Brooklyn ein deutschsprachiges Reych entsteht, muss ein Stück früher ansetzen. Allein in den 1850er Jahren zogen 800.000 Deutsche durch New York, und um 1855 hatte die Stadt die dritthöchste deutschsprachige Bevölkerung der Welt — nur Berlin und Wien lagen davor. Das Viertel, in dem diese Menschen lebten, hieß Kleindeutschland. Es lag auf der Lower East Side, umfasste in seiner besten Zeit um 1870 rund vierhundert Häuserblocks, und die Nachbarschaft nannte den Tompkins Square den Weißen Garten und die Avenue B den deutschen Broadway.
Aus diesem Viertel zog man fort, lange bevor es unterging. Zwischen 1870 und 1900 verließ die zweite Generation die alten Mietshäuser und ging nach Brooklyn — vor allem nach Williamsburg — und nach Yorkville im Norden Manhattans. Genau in diese Bewegung hinein fällt die Gründung der Brooklynia. Brooklyn war damals eine eigenständige Stadt; erst am 1. Januar 1898 wurde es zusammen mit Teilen von Queens und Staten Island zur City of Greater New York zusammengeschlossen. Als die Brooklynia 1897 ihr Sanktionsfest feierte, lebte sie also noch in einer anderen Stadt als heute.
Brooklyn war zu dieser Zeit deutsch, und es war vor allem eines: eine Bierstadt. In Bushwick, wo die Deutschen seit den 1840er Jahren die größte Gruppe bildeten, standen um 1890 vierzehn Brauereien in vierzehn Häuserblocks — die Brewer's Row, die dem Stadtteil den Beinamen Bierhauptstadt des Nordostens eintrug. Die letzten dieser Brauereien schlossen 1976.
Am 15. Juni 1904 riss das alte Kleindeutschland dann mitten entzwei. Die St. Mark's Evangelical Lutheran Church hatte ihren siebzehnten Jahresausflug angesetzt und den Raddampfer General Slocum gechartert; über 1.300 Menschen, meist Frauen und Kinder, waren an Bord. Kurz nach der Abfahrt brach im Vorschiff Feuer aus. Rettungsboote und Schwimmwesten waren unbrauchbar. Schätzungsweise 1.021 Menschen starben. Es blieb die schwerste Katastrophe der Stadt New York bis zum 11. September 2001. Getötet wurde etwa ein Prozent der Bewohner Kleindeutschlands — aber es waren die Familien, die das Vereinsleben, die Kirchen und die Nachbarschaft getragen hatten.
Das Schiff brannte im East River auf der Höhe von Yorkville. Viele Hinterbliebene zogen darauf genau dorthin, um dem Ort nahe zu sein, an dem sie ihre Angehörigen verloren hatten. So entstand an der Upper East Side ein zweites deutsches Viertel, das man Germantown nannte; die 86. Straße war sein deutscher Boulevard. Die Burg, in der dieses Reych heute sippt, steht einen Block davon entfernt.
Der Erste Weltkrieg tat den Rest. Nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten 1917 wurde deutsch zu sein zum Verdacht: Schulen strichen den Deutschunterricht, Bibliotheken räumten deutsche Bücher aus den Regalen, Familien anglisierten ihre Namen. In Brooklyn wurde die Hamburg Avenue in Wilson Avenue umbenannt. Das deutsche Krankenhaus in Manhattan heißt seither Lenox Hill Hospital, das deutsche Ambulatorium Wyckoff Heights Hospital, die Germania Life Insurance Company nannte sich Guardian. 1928 wurde die Avenue A oberhalb der 59. Straße zur York Avenue — nach einem amerikanischen Sergeanten, der im Krieg ein deutsches Maschinengewehrnest genommen hatte.
Vor diesem Hintergrund ist zu lesen, was dieses Reych getan hat: Es hat weiter auf Deutsch gesippt. Ohne Unterbrechung, durch beide Weltkriege hindurch. Wer die Stadtgeschichte ausführlicher lesen will, findet sie auf der eigenen Seite Deutsches New York.
Eine Fehlgründung und ein zweiter Anlauf
Die Brooklynia beginnt mit einem Fehlschlag. Im Jahr 1894 machte sich ein Fähnlein Recken der Nova Yorkia daran, in Brooklyn dem Uhu einen Horst zu errichten — Brooklyn war damals noch eine eigenständige Stadt und nicht der Stadtteil, als den man sie heute kennt. Das Unternehmen misslang. Die Chronik Allschlaraffias vermerkt dazu trocken, nur wenige Reyche könnten „den fragwürdigen Ruhm einer mißglückten ersten Gründung in Anspruch nehmen".
Noch im Herbst desselben Jahres nahmen drei in Brooklyn wohnende Sassen der Nova Yorkia den Plan wieder auf. Am 3. November 1894 wurde die Colonie angemeldet, und der 11. November 1894 gilt seither als Stiftungstag. Als Gründer führt die Chronik den Journalisten Robert Thiem, schlaraffisch Rt Bemmchen der Pegasüßliche. Bis zur Sanktion als vollwertiges Reych vergingen dann allerdings drei Jahrungen voller Verheißungen, denen keine Erfüllungen folgten — erst am 4. Wonnemond 1897 konnte das Sanktionsfest begangen werden, „dann allerdings in Glanz und Pracht", mit neunzehn Rittern, einem Junker und einem Knappen.
Eine Zwillingsschwester in Niederösterreich
Am selben 11. November 1894 erblickte in St. Pölten die Schlaraffia Hippolytana (124) das Licht Allschlaraffias. Hundert Jahre später, am 12. November 1994, feierten beide Reyche ihr Stiftungsfest gemeinsam in der Festburg der St. Pöltener Stadtsäle — über zweihundert Sassen aus sechsundfünfzig Reychen kamen dafür zusammen. „Wohl einmalig im Uhuversum", notiert die Chronik.
Töchter, Enkel und ein Netz am Hudson
Kinderlos blieb die Brooklynia nicht. Im Jahr 1900 fand in Jersey City die Gründungssippung der Caesarea (146) statt, 1904 folgte in New Haven die Novus Portus (152). Aus der Caesarea wiederum ging fünf Jahre später die Totowa hervor — jenes Reych in New Jersey, mit dem wir bis heute Abende teilen. Unser nächster Nachbar ist also, genau genommen, unser Enkelkind.
Zusammen mit Nova Yorkia, Newarka und Portus Betsiae bildeten diese Reyche die „Hudson-Reyche", denen die Allmutter Praga die Bemarkungsfreiheit verbrieft hatte. Die Chronik beneidet sie dafür offen: „Wie gut sie es haben, diese Hudson-Reyche: Ein- und damit Ausritte ihrer Sassen gehören zu einer eifrig gepflegten Tradition."
Von der Delphinburg zur Steubenburg
Die Burgfrage war lange ein Kreuz. „Das Wechseln der Burgen wurde zu einem chronischen Übel", heißt es über die Frühzeit. Dann fand das Reych die Delphinburg im Haus des Gesangvereins „Arion" — über fünfunddreißig Jahrungen lang die Heimat und, so die Chronik, „die schönste Burg, die es jemals besessen hat".
Nach jahrelanger erfolgloser Suche in Brooklyn zog die Brooklynia 1964 nach Manhattan, in ein Lokal, das schon einmal der Nova Yorkia als Burg gedient hatte. Sie weihte es zur Steubenburg — benannt nach dem deutschen General, der die Kontinentalarmee im amerikanischen Freiheitskrieg ausbildete. Fünf Jahre später wurde das Grundstück verkauft; das Reych fand vorübergehend Unterschlupf bei der Mutter Nova Yorkia, und man teilte sich die Woche: Brooklynia sippte mittwochs, Nova Yorkia freitags. Der Mittwoch ist uns seither geblieben.
1977 übernahm die Brooklynia die frei gewordene Burg der Mutter und weihte sie erneut zur Steubenburg. Seither sippt das Reych durchgehend an derselben Adresse im Haus des Liederkranz; 1987 ging es dabei vom vierten Stock hinunter in den Keller.
Ein deutsches Haus an der 87. Straße
Die Steubenburg liegt seit 1977 an derselben Adresse: 6 East 87th Street, wenige Schritte vom Central Park und vom Metropolitan Museum. Das Haus gehört dem Liederkranz.
Diese Gesellschaft ist älter als Schlaraffia. Am 9. Januar 1847 gründeten fünfundzwanzig Männer deutscher Herkunft in New York den „Deutschen Liederkranz der Stadt New York", einen Männergesangverein. Er wurde eine der ersten Adressen des Musiklebens der Stadt: Der Chor sang mit dem Orchester der Philharmonic Society, seine Wagner-Abende an der Metropolitan Opera gehörten zu den ersten Wagner-Aufführungen in den Vereinigten Staaten, und zu seinen Mitgliedern zählten der Klavierbauer William Steinway — von 1867 bis 1896 mit Unterbrechungen Präsident — und der Politiker Carl Schurz. Unter Steinways Führung brachte der Verein 1881 in zwei Tagen 150.000 Dollar für ein eigenes Haus zusammen; der Grundstein der Liederkranz Hall wurde am 1. Oktober 1881 an der East 58th Street gelegt.
Wie deutsch das Chorwesen der Stadt damals war, zeigt ein einzelnes Datum: Zum New Yorker Sängerfest 1900 in Brooklyn kamen über 6.000 Sänger aus 174 deutschamerikanischen Gesangvereinen.
Und dann kam der Krieg. 1919 änderte der Liederkranz nicht nur seinen Namen in „The Liederkranz of the City of New York" — er änderte auch seine Vereinssprache von Deutsch auf Englisch. Die beiden Weltkriege kosteten ihn so viele Mitglieder, dass das schöne Haus an der 58. Straße verkauft werden musste.
Es ist also ein deutsches Haus, das seine Sprache abgelegt hat. Darin sippt seit 1977 ein Reych, das seine behalten hat. Deutlicher lässt sich nicht sagen, was Schlaraffia in New York eigentlich tut.
Auch die Delphinburg, die Vorgängerin, lag in einem deutschen Sängerhaus — im Haus des Gesangvereins „Arion". Der Name der heutigen Burg geht auf Friedrich Wilhelm von Steuben zurück, geboren am 17. September 1730 in Magdeburg, gestorben am 28. November 1794. Er kam am 23. Februar 1778 nach Valley Forge, wurde noch im selben Jahr Generalinspekteur der Kontinentalarmee im Rang eines Generalmajors und schrieb das Reglement, nach dem die amerikanische Armee jahrzehntelang exerzierte. In New York gehörte er einer deutschen reformierten Gemeinde an. Seit 1957 zieht ihm zu Ehren die Steuben-Parade durch die Stadt; seit 1958 endet sie in Yorkville an der 86. Straße — einen Block von der Burg entfernt.
Dass die Brooklynia im Lenzmond a. U. 107 — der Lenzmond ist der schlaraffische März, die Jahrung entspricht 1966 — ihr „1. großes Steuben-Turney" mit Ritterschlag zu Steuben-Rittern ausrichtete, fügt sich in diese Nachbarschaft. Haus, Burgenfolge und Namensgeber stehen ausführlich auf der Seite Die Steubenburg.
Tilly
Keine Gestalt hat das Reych so geprägt wie Erb-Hkt. Tilly. Er führte 1914 den ersten Ausritt überseeischer Sassen gen Amerika an, organisierte 1925 und 1928 die Europaritte der amerikanischen Schlaraffen, gab vor 1924 die „Losen Blätter" heraus und ab 1925 den UHUhall — jenes Nachrichtenblatt, das die weit verstreuten amerikanischen Reyche zusammenhielt. Beim X. Concil zu Haidelberga vertrat er Amerika als Hauptdelegierter, und zum Dank wurde er zum Ehrenschlaraffen Amerikas gekürt. 1941 erhob er sich gegen ärztlichen Rat vom Krankenlager, um die amerikanische Stammrolle fertigzustellen — und starb darüber. „Er blieb dem Gelöbnis treu, ewig für Schlaraffia tätig zu sein."
Eine Polizeikapelle spielt „Lustig bum"
Als 1914 die europäischen Schlaraffen in New York anlandeten, wurden sie von der Polizeikapelle der Stadt New York empfangen — mit „Lustig bum" und „Heil Praga, Dir". Möglich war dieser erstaunliche Vorgang, wie die Chronik in Klammern nachschiebt, nur deshalb, weil der Kapellmeister selbst Schlaraffe war: der Brooklynia-Sasse Rt Glissando.
Dünnes Bier und das Ende des Zweikampfs
Während der Prohibition überzeugte Rt Oswaldus die amerikanischen Reyche, dass mit dem gesetzlich einzig erlaubten, erschreckend dünnen Bier kein materielles Duell auszufechten sei. Er soll damit den ersten Anstoß zur allgemeinen Abschaffung des materiellen Zweikampfes gegeben haben — eine Reform, die von Brooklyn aus in die ganze Schlaraffia hineinwirkte.
Feste, Zäsuren, ein Abschied mitten in der Sippung
1905 wurde Rt Knall während der Herrlichkeitsfeier, kurz nach Verlesen der Festesbulle, nach Ahalla abberufen — er blieb Schlaraffe „bis zum letzten Atemzug". 1939 feierte Allschlaraffia sein achtzigjähriges Bestehen in der Brooklynia. 1944, mitten im Krieg und trotz aller Reiseschwierigkeiten, fanden sich rund zweihundert Teilnehmer zum 50. Stiftungsfest ein; den Höhepunkt bildete das Festspiel „Vom Wunderland der Schönheit" von Rt Arcadius. 1949 war die Brooklynia Gastgeberin der III. Reychstagung, 1957 feierte sie mit zweiunddreißig Sassen ihre 2000. Sippung, und im Windmond 1969 beging sie ihr 75. Stiftungsfest.
Was verloren ging
Archiv, Orden und Ahnen lagerten in der Heimburg des damaligen Erz-Kantzlers und Archivars, bis alles zu Asche wurde. „Brooklynias Geschichte ging in Rauch auf", heißt es lakonisch in der Chronik. Vieles von dem, was auf dieser Seite steht, ist deshalb nur noch durch die Bände Allschlaraffias überliefert — nicht durch unsere eigenen Papiere.
Die Mutter geht, die Tochter bleibt
Zweimal, 1976/77 und noch einmal 1987, wurde ein Zusammenschluss mit der Nova Yorkia erwogen. Zweimal scheiterte er daran, dass keines der beiden Reyche seine Identität oder seinen Standort aufgeben wollte; man solle, so das Argument, „nicht zu leichtfertig ein altes schönes Reych eingehen lassen". 1988 schloss die Nova Yorkia dennoch ihre Pforten. Thron und Rostra der Mutter schmücken seither die Burg ihrer Tochter.
Der Reychsartikel im vierten Band der Chronik endet mit einem Satz, den wir uns zu eigen machen: „Die Liebe, wie der Mond, sie nehmen zu, sie nehmen ab. Wollen wir hoffen, dass auch Brooklynia wieder Tage der Grösse erleben wird, wie einstmals, als es eines der lebhaftesten und beliebtesten Reyche Nordamerikas war."
Quelle: Chronik Allschlaraffia, Bände I bis IV, Reychsartikel Nr. 123.
Die geschichtlichen Angaben dieser Seite sind im elektronischen Allschlaraffischen Reychsarchiv belegt, überwiegend in den Jahrgängen der Deutschen Schlaraffen-Zeitung und in der Allschlaraffischen Chronik. Die Angaben zur Stadtgeschichte sind einzeln mit Quelle nachgewiesen. Offen bleibt einiges, und das soll offen stehen: Welcher der New Yorker Gesangvereine mit dem Namen „Arion" das Haus der Delphinburg war und an welcher Adresse es lag, ist nicht geklärt. Die Stammdaten führen für dieses Reych außerdem die Burgennamen Atlantaburg und Schwabenburg, die in der Chronik nicht vorkommen — wohin sie in die Burgenfolge gehören, wissen wir nicht. Der Journalist Robert Thiem ist außerhalb der schlaraffischen Überlieferung bisher nicht nachweisbar. Für die 2500. Sippung fehlt uns ein Datum. Wer zu einem dieser Punkte Unterlagen beitragen kann, möge sich bitte melden. Stand: September 2026.
Geschichte der Schlaraffia
🦉 Schlaraffia in Zahlen: Gegründet 1859 · Über 200 Reyche weltweit · 5 Kontinente · Eine Sprache · Eine Gesinnung: Humor, Freundschaft und Kunst.
Die Wiege: Prag, 1859
Es begann mit einer Handvoll Künstler und Intellektueller im Prag des Jahres 1859. Schauspieler, Dichter, Maler – Menschen, die die Schwere der Zeit für einige Stunden ablegen wollten, um gemeinsam zu lachen, zu spielen und Freundschaft zu pflegen. Sie nannten ihre Runde schlicht: Schlaraffia.
Der Name war Programm: Das sagenhafte Schlaraffenland, jenes Land der Leichtigkeit und Freude, sollte für einige Stunden real werden. Kein Standesdenken, keine Hierarchie des Alltags – nur Spiel, Humor und Kunst.
Das Spiel breitet sich aus
Die Idee sprach sich schnell herum. Schon bald entstanden weitere Reyche in anderen Städten des deutschsprachigen Raums: Wien, Berlin, Hamburg, München. Mit der deutschen Auswanderungswelle im 19. und frühen 20. Jahrhundert wanderte die Schlaraffia mit in die Neue Welt.
New York, Buenos Aires, São Paulo – überall dort, wo deutschsprachige Einwanderer eine neue Heimat suchten, gründeten sie auch einen Schlaraffen-Reych. Das Band der gemeinsamen Sprache und des gemeinsamen Spiels hielt sie zusammen – über alle Entfernungen hinweg.
Schlaraffia überlebt die Stürme der Geschichte
Zwei Weltkriege, politische Umwälzungen, Verbote – Schlaraffia hat vieles überlebt. In Deutschland und Österreich wurde die Vereinstätigkeit in den Kriegsjahren eingeschränkt oder unterbunden. Doch kaum war Frieden, lebten die Reyche wieder auf. Dieser Überlebenswille ist kein Zufall: Wo echte Freundschaft herrscht, findet sie immer einen Weg.
Besonders bemerkenswert: Während in Europa manches Reych temporär pausierte, lebte die Schlaraffia in Übersee ungebrochen weiter. Die Allschlaraffia – der weltweite Dachverband – sorgte für Zusammenhalt und Kontinuität.
Die Allschlaraffia – weltweiter Zusammenschluss
Alle Schlaraffen-Reyche der Welt sind in der Allschlaraffia zusammengeschlossen. Dieser Dachverband regelt die gemeinsamen Spielregeln, vergibt Reychs-Nummern und stellt sicher, dass ein Schlaraffe aus Tokyo bei einer Sippung in Frankfurt sofort zuhause ist.
Die Allschlaraffia hält damit etwas aufrecht, das in der modernen Welt selten geworden ist: Eine Gemeinschaft, die auf Werten gründet – nicht auf Profit oder Networking. Humor, Freundschaft und Kunst sind keine leeren Worte, sondern gelebte Praxis bei jedem Treffen.
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