Schlaraffia in New York

Brooklynia · Reych Nr. 123

Wappen Brooklynia

Brooklynia

Reych-Nummer: 123

📍6 East 87th Street, New York NY 10128

📍 Unsere Burg auf der Karte

Steubenburg, 6 East 87th Street (Upper East Side).
Sippung mittwochs, alle vierzehn Tage, zu Glock 8.
U-Bahn: 4/5/6 bis 86th Street.

Schlaraffia in New York – Ein Reych mit Geschichte

Der Brooklynia ist Teil der weltweiten Schlaraffia-Gemeinschaft – einer Vereinigung von Männern, die sich der Pflege von Humor, Freundschaft und Kunst verschrieben haben. Als Reych Nummer 123 sind wir eingebettet in ein globales Netzwerk von über 200 Reychen auf allen Kontinenten.

Bei uns treffen sich regelmäßig Männer aus New York und Umgebung zu unseren Sippungen – Abenden voller Humor, Kunst und echter Kameradschaft. Berufsstand, Titel und Alltagsstress bleiben draußen. Drinnen zählt nur: der Mensch, sein Witz, sein Talent und seine Herzlichkeit.

🦉 Wussten Sie schon? Der Begriff Reych ist die schlaraffische Bezeichnung für den lokalen Verein. Jedes Reych hat einen eigenen Namen, ein eigenes Wappen und eine eigene Geschichte – verbunden durch das gemeinsame Schlaraffenspiel.

Unsere Gemeinschaft

Was unsere Mitglieder verbindet, ist nicht der Beruf oder die Herkunft – sondern die gemeinsame Freude am Spiel. Bei uns sind alle interessierten Männer gleichermaßen willkommen. Ob man zusammen passt, zeigt dann die Zeit.

Gäste sind bei uns herzlich willkommen – ohne Voranmeldung außer zu besonderen Terminen, oder jederzeit nach kurzer Absprache. Ein Besuch verpflichtet zu nichts und kostet nichts.


Schlaraffia New York

Die Steubenburg an der Upper East Side

Unsere Burg steht in der 6 East 87th Street, wenige Schritte vom Central Park und vom Metropolitan Museum entfernt. Wer mit der U-Bahn kommt, nimmt die Linie 4, 5 oder 6 bis 86th Street und geht den Rest zu Fuß. Hinter der Tür beginnt dann etwas, das mit dem Straßenlärm draußen wenig zu tun hat: holzvertäfelte Wände, an denen die Helme hängen, die gemalte Wappentafel über der Reychstafel, Kerzenleuchter, ein Gong. Und im Wappen der Bogen der Brooklyn Bridge, damit niemand vergisst, wo wir zu Hause sind.

Den Namen trägt die Burg nach dem deutschen General, der die Kontinentalarmee im amerikanischen Freiheitskrieg ausbildete. Es ist bereits die zweite Steubenburg: Die erste wurde 1964 geweiht, als das Reych von Brooklyn nach Manhattan zog; seit 1977 sippen wir hier. Auf dem Thron, der in dieser Burg steht, saßen zuvor die Herrlichkeiten unseres Mutterreyches Nova Yorkia — es kam mitsamt der Rostra zu uns, als die Mutter 1988 ihre Pforten schloss.

Wann wir sippen

Mittwochs, alle vierzehn Tage, zu Glock 8 — das heißt auf gewöhnlich: um 20 Uhr. Ein Abend dauert etwa drei Stunden. Der Mittwoch ist übrigens kein Zufall, sondern ein Erbe: Als das Reych um 1969 für eine Weile bei der Nova Yorkia unterkam, teilte man sich die Woche, und die Brooklynia bekam den Mittwoch. Er ist uns geblieben.

Die Spielzeit läuft von Oktober bis April; in der Saison 167/168 sind es fünfzehn Termine zwischen dem 7. Oktober 2026 und dem 21. April 2027 — vierzehn Mittwoche und ein Samstag, an dem wir zu den Nachbarn ausreiten. Dazwischen liegt die Sommerung, in der nicht gesippt wird, was Schlaraffen erfahrungsgemäß nicht davon abhält, bereits die nächste Saison zu besprechen.

Deutsch in Manhattan

Gesippt wird auf Deutsch. Das ist in der ganzen Schlaraffia so und hat hier einen besonderen Klang: Das Schlaraffenspiel kam mit deutschsprachigen Einwanderern über den Atlantik, und in der Brooklynia wird diese Sprache seit 1894 ohne Unterbrechung gepflegt — auch durch zwei Weltkriege hindurch. Wer Deutsch versteht, es aber lange nicht gesprochen hat, ist ausdrücklich willkommen: Hier hört man Ihnen geduldig zu, und niemand zählt Ihre Fälle nach.

Die Nachbarn jenseits des Hudson

Das nächstgelegene Reych liegt in New Jersey: Totowa. Es ist, streng genommen, unser Enkelkind — hervorgegangen aus der Caesarea in Jersey City, die wir im Jahr 1900 gegründet haben. Mit Totowa verbinden uns gemeinsame Abende, in dieser Saison gleich zweimal: zur Eröffnung im Oktober und zur Uhubaumfeyer im Dezember. Solche Besuche gehören zum Spiel und haben hier eine besondere Geschichte — der Allmutter Praga verdanken die Reyche am Hudson eine verbriefte Bemarkungsfreiheit, die das Hin- und Herreiten seit jeher erleichtert.

In arte voluptas

So steht es auf unserem Wappen: In der Kunst liegt die Freude. Das ist weniger feierlich gemeint, als es klingt. Gemeint ist der Abend, an dem einer ein Gedicht vorträgt, ein zweiter dazu spielt und ein dritter eine Pointe setzt, über die man in der U-Bahn noch lacht. Können muss man dafür nichts. Zuhören genügt vollauf.

Werden Sie Teil unseres Reyches!

Ein einziger Abend kann alles verändern. Kommen Sie vorbei – und erleben Sie selbst, was Schlaraffia bedeutet.

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